Yakburger in Shangri-La

Yakburger in Shangri-La

Von den milden Frühlingstemperaturen in Dali machen wir uns auf eine 8-stündige Busfahrt nach Shangri-la auf 3300 Meter, ehemals mit dem chinesischen Namen Zhongdian. Die chinesische Regierung taufte vor einigen Jahren den Ort kurzerhand in Shangri-La um, dies zu Marketingzwecken um den Tourismus anzukurbeln… Was aber die wenigstens wissen, es gibt auch noch einen tibetischen Namen: Gyelthang.

Trotz der Bemühungen der Regierung ist die heimelige Altstadt bis jetzt noch nicht so überlaufen mit chinesischen Touristen (zum Glück!), aber dies könnte sich bald ändern! Denn bei unserer atemberaubenden Fahrt, immer höher ins Gebirge, entdecken wir den Bau einer riesigen Autobahn! Sie wird die Touristen noch schneller nach Shangri-La bringen, und dabei die Landschaft durchbrechen mit hohen Betonviadukten und in die Hügel eingeschnittene Fahrbahn… :-(

Die Fahrt Richtung Shangri-La ist trotz dieser Verschandelung spektakulär! Umgeben von Fichtenwälder und riesigen Bergmassiven schlängeln wir uns Höhenmeter um Höhenmeter immer näher zu Shangri-La. Wir erhaschen sogar einen Blick auf die berühmte Tiger-Sprung-Schlucht mit dem dahinterliegenden Gebirge der Haba- und Yulong-Schneeberge! Wow!

auf der Fahrt nach Shangri-La..._P1020215erhaschen wir einen ersten Einblick in die Tigersprungschlucht_P1020244
immer höher und höher in die Berge..._P1020252in die kargen Landschaft hinein Richtung Tibet_ P1020262
Unsere dicken Winter-Klamotten (!) einmal mehr griffbereit, kommen wir frühabends in Shangri-La an und wir merken schnell, dass wir uns nun auf 3300 Meter befinden!

Aussicht auf die Altstadt_IMG_1044Schon bei der kleinsten Steigung kommen wir aus der Puste und langsames Vorwärtskommen ist angesagt. Überflüssig zu erwähnen, dass es dazu auch noch kalt ist! :) Während unserem Aufenthalt erlebten wir am eigenen Leib wie schnell das Wetter in dieser Höhe umschlagen kann. Von gleissender Sonne mit blauem Himmel, über regnerisch und kühl bis zu leichtem Schneefall erleben wir die ganze Wetterküche.

Da die Grenze zu Tibet nicht mehr allzu weit entfernt ist, leben in Shangri-La viele Tibeter aber auch andere chinesische Minderheiten wie die Naxi und Bai.

zwei Bewohnerinnen auf dem Dorfplatz_P1020513Die, zumindest gefühlte, authentische Stimmung in der Altstadt zieht uns in den Bann und auch die wunderschöne Umgebung lässt sich wunderbar per Fahrrad oder zu Fuss erkunden.

eine Stupa mitten in der Altstadt..._IMG_1011und einer der vielen Tempel_P1020608die Umgebung von Shangri-La zum Erkunden zu unseren Füssen_ P1020307Wir schwingen uns einmal mehr auf den Sattel und fahren zum nahegelegenen Napa-Lake! Die von den Einheimischen selber gebauten Tickethäuschen umfahren wir rasant ohne dass die „Geldeintreiber“ eine Chance haben uns anzuhalten. Offiziell muss nämlich auch kein Eintritt bezahlt werden!
Auf der windigen Fahrt geniessen wir die wunderbare Natur- und Tierwelt rund um den Napa-Lake. Freilaufende Schweine, Yaks (als Burger sehr lecker!! ;-) ), Kühe und tibetische Pferde kreuzen unseren Weg! Immer wieder halten wir für einen Foto-Stop oder um einfach die Natur zu geniessen.

und los gehts um den Napa-Lake, vorbei an grasenden Yaks_IMG_1185wir begegnen auch Pferden..._P1020681haben geniale Blicke in die Berge..._P1020672und einen fantastischen Ausblick über den See_IMG_1217

 


Kommentare

Yakburger in Shangri-La — 2 Kommentare

  1. Tolle Bilder. Ich hatte damals leider keine Zeit, um bis nach Shangrila zu reisen und bin nur bis zur Tiger-Sprung-Schlucht gekommen. Fand das aber eine grandiose Gegend in China.

    • Danke fürs Kompliment! Im Nachhinein hätten wir noch länger bleiben sollen da es uns die Gegend um Shangri-La so gut gefallen hat! Können wir definitiv empfehlen! Nur die warmen Klamotten nicht vergessen! Die Hotels und Restaurants haben meistens keine Heizungen. ;-)

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