Reisevorbereitung

Für eine solche Reise, wie wir sie vorhaben, braucht es einiges an Vorbereitung. Damit haben wir schon vor 18 Monaten begonnen. Ausgelöst durch den Gedankenblitz:

“Hey! Wir könnten ja für unbeschränkte Zeit reisen gehen!”

Und schon war es um uns geschehen. Ab diesem Zeitpunkt dachte es im Hinterstübchen mal stärker, mal schwächer – und zwischendurch auch gar nicht – weil der Alltag ganz vorne in der Reihe stand. Die Ideen sprudelten, erste Notizen begannen sich zu türmen und Antworten von Abklärungen flatterten ins Haus.

Anfang 2012 standen wir schliesslich vor unzähligen Möglichkeiten wie unsere Reise aussehen könnte und vor zwei notwendigen Entscheidungen:

A: Auf wann kündigen wir unsere Wohnungen? (wir wohnten “leider” noch getrennt)
B: Auf wann kündigen wir unsere Anstellungen?

Nach langem Ausdiskutieren lagen diese Termine fest und schon bald wurden die Kündigungsschreiben versandt.

Ab dann zeigte der Wegweiser nur noch vorwärts!

Viele Stunden der Entscheidungsfindung später, in der Zwischenzeit war es Sommer geworden, rückte der Umzug unseres Hab und Gutes näher. Ausmisten, ausmisten, ausmisten stand auf dem Programm (gell Manu ;) !).

Dann der Umzugstag und kurz darauf die Abgaben unserer Wohungsschlüssel. Der erste grosse Schritt war getan. Bis zur Abreise wohnten wir wieder bei unseren Eltern. Auch buchten wir unsere Zugtickes bis nach Peking und beantragten die nötigen Visa bis und mit China.

Der zweite grosse Schritt stand schon bald vor der Tür. Abschluss der beruflichen Anstellung. Die restlichen Ferien beziehen, sich von den Arbeitskollegen verabschieden und auch dort die Schlüssel abgeben. Auch das schafften wir mit Bravur!

Was uns seit Beginn der Planung permanent „verfolgte“, war das ganze bürokratische Prozedere…*grmpf*

Zum Beispiel unsere Versicherungen. Welche sollen wir behalten, welche Zusatzversicherungen machen Sinn, was haben wir noch gar nicht bedacht zu versichern? Unzählige, zermürbende Fragen auf die man Antworten bekommt und beim Nachfragen wieder am Anfang steht :( . Schliesslich gab es pragmatische Entscheide und wir sind sicher, bei all dem Bürokram richtig entschieden zu haben.

Schliesslich waren auch diese „Hürden“ genommen und wir freuten uns auf unseren Abschiedsapéro, den wir mit unseren Familien, Bekannten und Verwandten und vielen Freunden feierten. Mit all den guten Wünschen der daumendrückenden Zuhausebleibenden waren die schwierigen Zeiten unserer Reisevorbereitungen vergessen.

Und dann ging`s los !!! :D